Die syrische Küche: Ein Fest für Gaumen und Auge

Die syrische Küche: Ein Fest für Gaumen und Auge

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Wer an Syrien und die syrische Küche denkt, hat sofort den Geruch der feinen Gewürze von bunten Wochenmärkten in der Nase. Doch das ist noch längst nicht alles: Die syrische Kochtradition ist eine der ältesten und abwechslungsreichsten. Und wenn man Fadi Alauwad Glauben schenken darf, natürlich „die leckerste Küche der Welt“.

Bei der Zubereitung wird besonders auf die kunstvolle Anrichtung und die Liebe zum Detail geachtet. Exotische Farben spiegeln die jahrtausendlange Tradition und die warme, gastliche Kultur wider. In Syrien zu essen, heißt dabei: gemeinsam gut essen. Das ist ein zentraler Bestandteil der syrischen Kultur. Wenn bspw. Reisende nach Syrien kommen, werden ihnen die abwechslungsreichen Speisen, aber auch das Miteinander in Erinnerung bleiben. Kurzum: Die syrische Küche ist ein Erlebnis.

Sofort schmeckt man die pikanten und würzigen Salate, die Bohnengerichte, die kleinen Fleischbällchen mit Nüssen… man denke an all die Leckerbissen aus Garnelen und Meeresfrüchten, an Weinblätter mit Reis und Fleisch oder an Würstchen in knackigem, heißem Gebäck. Oder ich denke an Kebab, aufgespießte Lammwürfel, grüne und rote Paprika, an aromatische Kräuter und Gewürze und an Zwiebeln.

Welch hohen Stellenwert das Kochen und Essen in der syrischen Kultur haben, erkennt man schon an den vielen verschiedenen kalten und warmen Vorspeisen. Mit ihnen beginnt typischerweise die Mahlzeit. Dabei kann es sich um einen einfachen Salat oder um eine Schale mit Nüssen handeln, es können aber auch gleich vierzig bis fünfzig sehr aufwendige Appetithäppchen liebevoll auf Tellern und in Schalen ihren Platz finden. Schließlich ist es immer ein gesellschaftliches Ereignis, wenn Freunde und Familie sich zu Vorspeisen, Aperitifs und Gesprächen treffen.

Syrische Familien gehen das gemeinsame Essen sehr strukturiert an: Viele Vorbereitungen werden so abgestimmt, dass insbesondere bei wöchentlichen Familientreffen gleich mehrere leckere Gerichte auf dem Tisch stehen. Dabei hat jede Stadt eigene Traditionen und Spezialitäten. Das macht die große Vielfalt aus.

Hier ein Beispiel einer traditionellen syrischen Mahlzeit:

Eine Vorspeise könnte aus gestampften Kichererbsen in Öl, Auberginensalat und Tabbule (Lamm ist das Lieblingsfleisch der syrischen Küche) bestehen.
Zur Hauptspreise folgt dann ein Hühner- oder Fischgericht mit Reis und Salat.
Der Nachtisch bspw. Baklava, ein Blätterteig, den Sie in vielen Ländern des Nahen Ostens genießen können, runden das perfekte syrische Gericht ab.

In der Regel wird zu allen Gerichten Brot gereicht – ein wesentlicher Bestandteil der sehr reichhaltigen syrischen Küche. Dabei wird das syrische oder arabische Fladenbrot auf zwei Arten zu Tisch gereicht: Zum einen als flaches Fladenbrot, das überall im Nahen Osten zu finden ist, zum anderen als „Markook“ – ein dünnes Brot, das nach alter Tradition auf einer Kuppelschale über dem Feuer gebacken wird.

Syrische Familien achten auf vitaminreiche Nahrungsmittel. Die Zutaten dafür kommen meist von den Obstbäumen auf den eigenen Grundstücken oder von bewässerten Feldern aus dem ganzen Land. Apropos Vitamine: Aus Zitronen werden gerade im Sommer nicht nur Limonaden gemacht. Wozu die saure Frucht noch verwendet werden kann, finden Sie auch in unserem Kochbuch. Denn Zitronen kommen in vielen von Fadis Gerichten zum Einsatz. Sie sorgen eben für den ganz besonderen Pfiff.

Sie haben an der syrischen Küche Geschmack gefunden? Dann können Sie unser Kochbuch „Fadi kocht syirsch“ hier bestellen.

Wir wünschen guten Appetit und viel Freude beim Nachkochen!

 

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